Topographie des Terrors

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Bei der Topographie des Terrors handelt es sich um eine Ausstellungs- und Gedenkstätte, die sich mit dem nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparat beschäftigt und diesen näher beleuchtet. Die Einrichtung befindet sich auf dem Gelände, an dem sich in den Jahren von 1933 bis 1945 die Zentrale der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), die Reichsführung der SS und das Reichssicherheitshauptamt befanden. Diese Stellen waren die wichtigsten Institutionen mit denen das NS-Regime Terror und Kontrolle ausübte. Die ehemalige Adresse, Prinzenstraße 8, war damals von den Inhaftierten gefürchtet. Wer hier hinkam, der sah sich mit Verhören, Folter und Deportationen konfrontiert.

Die ehemaligen Gebäude wurden während des Zweiten Weltkrieges zerstört und die Trümmer wurden später abgetragen. Danach lag das Gelände lange brach. 1987 wurde das Dokumentationsprojekt Topographie des Terrors ins Leben gerufen. Über die Jahre wurden die Ausstellung und die entsprechenden Gebäude immer wieder erweitert und ausgebaut. Es gibt eine Dauerausstellung und wechselnde Sonderausstellung zu dem Thema. Eine Freiluftausstellung führt entlang von Mauerresten einer ehemaligen SS-Baracke und des Gefängnishofes. Dort sind Informationen zum Anschauen und Lesen angebracht. Zudem befinden sich Überreste der Berliner Mauer auf dem Gelände, die ebenfalls besichtigt werden können.

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Niederkirchnerstraße 8
Berlin 10963 Berlin DE
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