Berliner Dom / Mitte / Berlin

Eintritt: regulär 7 €, ermäßigt 5 €

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Der Berliner Dom ist mit seiner imposanten Kuppel weithin sichtbar. Wenn man aus Richtung des Brandenburger Tores in Richtung die Straße Unter den Linden entlangschlendert und dann zum ersten Mal den Dom erblickt, dass merkt man, dass Berlin eine echte Metropole ist. Die Großzügigkeit der Straßen und des Vorplatzes vermittelt einem das Gefühl von weite und unterstreichen den Charme des imposanten Gebäudes.

Bereits im Mittelalter wurden mit dem Bau einer Domkirche begonnen. Als im Jahr 1539 Joachim II zum evangelischen Glauben übertrat, wurde aus dem einst katholischen Gotteshaus ein evangelisches und ist es seitdem geblieben. Im Lauf der Zeit wurde der Dom immer wieder umgebaut. Unter der Dynastie der Hohenzollern wurde der Wunsch nach einem repräsentativen Dom, der sich mit den Dombauten anderer europäischer Hauptstädte messen konnte lauter. Aus diesem Grunde beschloss Kaiser Wilhelm II. den alten, schlichteren Dom abreißen zu lassen und einen neuen, prunkvollen Bau im Stil der italienischen Hochrenaissance und des Barocks nach den Plänen des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff errichten zu lassen. Im Jahr 1905 wurde der Berliner Dom eingeweiht. Im Zuge des zweiten Weltkrieges wurde er sehr schwer beschädigt und es dauerte über 30 Jahre bis mit der Wiederherstellung begonnen wurde. Erst 1983 konnten die Außensanierungen abgeschlossen werden, die Innenausbauten wurden 2002 beendet.

Heute ist der Berliner Dom ein Anziehungspunkt für Touristen. Er ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands und die größte Kirche Berlins. Es können die Predigtkirche, die Tauf- und Traukirche, das kaiserliche Treppenhaus, sowie die Hohenzollerngruft mit annähernd 100 Särgen aus vier Jahrhunderten besichtigt werden. Berühmt ist auch die Sauer-Orgel mit ihren 7269 Pfeifen. Sie ist die größte vollpneumatische hochromantische Orgel. Von Zeit zu Zeit finden im Dom Konzerte statt, von denen man eins besuchen sollte, wenn sich die Gelegenheit bietet. Auch wenn die Bestuhlung etwas unbequem ist, so ist die Akustik sehr gut.

Was wenige wissen ist, dass hoch zur Kuppel steigen kann, um diese außen zu umrunden. Dieser ist allerdings lang, steil und unzählige Treppen und Gänge erwarten einen, aber es bietet sich einem dort ein grandioser Ausblick. Der Aufstieg lohnt sich in jedem Fall.

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